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Warum Baseline?

Baseline ist eine einfach konfigurierbare Anwendung für strukturierte Verzeichnisse mit nachvollziehbaren und vergleichbaren Gesamtständen.

Administratoren definieren Blöcke, Spalten, Auswahlwerte, Beziehungen und Ansichten. Nutzer erfassen und bearbeiten darin Einträge. Sobald ein fachlich relevanter Stand erreicht ist, kann die gesamte Base bewusst und unveränderlich als Baseline festgehalten werden.

Baseline beantwortet drei zentrale Fragen:

  1. Was gilt aktuell?
  2. Was hat sich seit dem letzten festgehaltenen Stand verändert?
  3. Wie sah das vollständige Verzeichnis zu einem früheren Zeitpunkt aus?

Viele Organisationen verwalten wichtige Informationen in Excel-Dateien, SharePoint-Listen, einzelnen Dokumenten, getrennten Fachlisten oder einfachen No-Code-Datenbanken.

Diese Werkzeuge zeigen meist den aktuellen Inhalt. Sobald ein früherer verbindlicher Gesamtstand benötigt wird, entstehen typische Fragen:

  • Welche Datei ist die aktuelle?
  • Was wurde seit dem letzten Audit geändert?
  • Wie sah das Verzeichnis zum Zeitpunkt einer Freigabe aus?
  • Welche Einträge und Beziehungen bestanden damals?
  • Welcher Stand wurde tatsächlich geprüft oder übergeben?
  • Wie lässt sich ein früherer Stand reproduzieren?

Häufig werden Gesamtstände über Dateikopien und Namen wie final_neu_2.xlsx gesichert. Beziehungen zwischen Assets, Risiken, Maßnahmen oder Anforderungen müssen parallel in mehreren Listen gepflegt werden.

Große GRC-, ALM- und Requirements-Systeme bieten Versionierung und Baselines, sind für kleinere Organisationen aber oft zu teuer, zu komplex oder zu stark auf einen Fachbereich ausgerichtet.

Baseline schließt die Lücke zwischen einfacher Tabelle und schwergewichtigem Fachsystem.

Baseline ist kein Werkzeug für einen einzelnen fachlichen Anwendungsfall. Es ist ein generisches, versionierbares System für strukturierte Verzeichnisse.

Ein Eintrag kann beispielsweise sein: ISMS-Artefakt, Asset, Risiko, Prozess, Rolle, Maßnahme, Anforderung, Testfall, Lizenz, Lieferant, Nachweis oder Entscheidung.

Technisch ist jedes dieser Elemente ein Eintrag mit eindeutiger ID, Eintragstyp, konfigurierbaren Attributen, Beziehungen und einem aktuellen Zustand. Die fachliche Bedeutung entsteht durch die Konfiguration der jeweiligen Base.

Baseline macht aus veränderlichen Listen einen verbindlichen und nachvollziehbaren Stand.

Die Anwendung konzentriert sich auf fünf Kernaufgaben:

  1. Verzeichnis strukturieren
  2. Einträge erfassen
  3. Zusammenhänge abbilden
  4. Änderungen erkennen
  5. Gesamtstände festhalten und vergleichen

Baseline wird bewusst keine universelle No-Code-Plattform.

Bereich Beispiele
Informationssicherheit ISMS-Artefakte, Assets, Risiken, Maßnahmen
Risikomanagement Risiken, Kontrollen, Bewertungen
Prozesse & Organisation Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten
Anforderungen & Tests Anforderungen, Testfälle, Nachweise
Beschaffung & Compliance Lieferanten, Lizenzen, Nachweise